Das Schwein, das sprach zur Gans:
„Verzieh dich, wenn du kannst,
denn Weihnachten steht vor der Tür!
Dann machen sie dich tot
Und füllen dich mit Brot
Und Äpfeln (und Rosinen) und dann ab dafür!
Dann kommst du in den Ofen und wirst goldenbraun gebrannt.
Besser ist, du haust jetzt ab und verlässt das Land!“
Frohe Schweihnachten, dann können sie keinen schlachten,
denn die Gans ist leider abgehaun.
Die Gans, die sprach zum Schwein:
„Das scheint wohl so zu sein,
auch wenn ich’s fast nicht glauben mag.
Denn Mutter, die verschwand,
und es roch angebrannt
im letzten Jahr am Weihnachtstag ...
Ich schätze, hier zu bleiben hat wohl wirklich keinen Zweck.
Danke Schwein, für diesen Tipp ... ich bin dann mal weg!
Frohe Schweihnachten ...
Der Bauer sprach zur Frau:
„Ich weiß nicht so genau,
wo eigentlich unsere Gans grad steckt.
Ich sah sie gestern doch
Am Weiher unten noch
Und heute ist sie plötzlich weg.
Man könnte beinahe denken, sie hätte es geahnt,
dass man sie goldbraun zu braten plant.
Frohe Schweihnachten ...
Sie suchten überall,
im Schober und im Stall,
am Weiher und im Maissilo.
Doch es blieb die Bilanz
Am Ende: keine Gans
Das Schwein sah zu und grunzte froh.
So haben sie diese Jahr mal keine Gänse umgebracht,
stattdessen gab es Tofu zur heiligen Nacht!
Frohe Schweihnachten ...
[alternatives böses Ende]
... stattdessen gab es Schweinebraten zur heiligen Nacht!
Frohe Schweihnachten, sie mussten das Schwein schlachten,
denn die Gans ist leider abgehauen!

